DIE GESCHICHTE
 DER KAKAOBOHNE

DIE GESCHICHTE DER KAKAOBOHNE

DER KAKAOBAUM

Ein hoher, schlanker Baum, der bis zu 10 Meter groß wird. Der Kakaobaum bevorzugt höhere Temperaturen und feuchtes Klima, daher wächst er hauptsächlich in der tropischen Zone.

Die Frucht des Kakaobaums ist ca. 15 bis 30 Zentimeter lang und enthält 30 bis 40 Kakaobohnen.

ALLES BEGINNT MIT DER ERNTE

Die Bauern ernten die Kakaoschoten zweimal im Jahr. Die Methode ist immer noch dieselbe wie schon bei den Azteken, denn die Bäume sind zu zerbrechlich für eine maschinelle Ernte. Daher wird alles in Handarbeit mithilfe einer Machete gemacht. Sobald die Schoten geerntet und an Masten aufgehängt sind, reifen sie weitere fünf Tage.

DIE FARBE VON KAKAO

Ein paar Tage nach der Ernte werden die Bohnen aufgeschnitten, um das Fruchtfleisch freizusetzen. Die Arbeiter schälen jede Bohne und bilden kleine Haufen, um den Fermentationsprozess zu erleichtern. Jeder Haufen wird drei bis neun Tage mit Bananenblättern bedeckt. Die Fermentation beginnt. Der Zucker, der in den Bohnen erhalten ist, wird zu Essigsäure; das Fruchtfleisch entwickelt Enzyme, die ihm den unwiderstehlichen Kakaogeschmack geben. Die Fermentation ist vollendet, wenn die Bohnen eine schöne braune Farbe besitzen.

Der gesamte Fermentations- und Trocknungsprozess dauert etwa zehn Tage.

UNTER DER TROPISCHEN SONNE 

Der dritte Schritt der Produktion ist die Trocknung. Tatsächlich können die Bohnen nicht verpackt werden, wenn sie vorher nicht getrocknet wurden. Um die Reaktion zu beschleunigen nutzen manche Bauern beheizte Rohre oder Heizgeräte. Doch die meisten Bauern nutzen die Sonne. Die fermentierten Bohnen werden auf Matten gelegt und benötigen eine Woche zum Trocknen.

Zur Information: Man benötigt 400 Bohnen, um ein Pfund Schokolade zu erhalten und während der Trocknung verliert jede Bohne etwa die Hälfte ihres Gewichts.

SEHR EMPFINDLICH

Die getrockneten Bohnen werden in Leinensäcke verpackt, bevor sie ihre lange Reise antreten. Wenn sie die Transportzentren erreichen, werden sie von potenziellen Käufern inspiziert. Während sie auf die Käufer warten, werden sie in isolierten Räumen aufbewahrt und gegen äußere Einflüsse geschützt, da sie nicht mit Produkten mit starkem Geruch in Berührung geraten dürfen.

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